Aktuelle Meldungen
(Alle unsere Angaben werden sorgfältig recherchiert, sind jedoch ohne Gewähr)
letztes Update: Dienstag, 03.04.2001 8:31
Die jeweils aktuellste Nachricht steht oben

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24.03.01:

Die Meldungen bzw. Anzeichen verdichten sich, daß wohl weniger der Wind als vielmehr kriminelle Viehhändler an der Verbreitung der MKS auf dem Festland schuld sind. Angehörigen anderer krimineller Vereinigungen droht übrigens der Einzug ihres Privatvermögens....
Natürlich wissen auch wir, daß jeder "gute" Kriminelle rechtzeitig genügend Geld "gebunkert" hat, um damit die nächsten 50 Jahre gut zu leben. Deshalb ist viel es wichtiger, den Viehhandel / Viehtransport überhaupt stark zu verringern und vor allem, ihn nicht noch durch EU-Subventionen zu fördern.

 

24.03.01:

Auch in Holland ist ein weiterer MKS-Fall nachgewiesen worden. Insgesamt sind damit 4 Fälle bekannt.

 

24.03.01:

In Frankreich wurde auf einem Hof östlich von Paris mit 100 Rindern und 200 Schafen der zweite MKS-Fall bestätigt. Die Tiere wurden getötet.

Fleisch- und Milchprodukte dürfen aus Frankreich nur noch exportiert werden, wenn sie vorher einer die Viren abtötenden Hitzebehandlung unterzogen worden sind (Erhitzung ab ca. 60°, sicher bei 72°C tötet die Viren.)

 

23.03.01:

Wegen der vielen Anfragen eine ganz knappe Information für die "Oster-Touristen" bezüglich der Situation in den Niederlanden: Es wird allgemein abgeraten, über Ostern nach Holland zu reisen. Vor allem bei der Wieder-Einreise sollte man auf Verkehrs-behinderungen gefasst sein. 3 MKS-Fälle sind bestätigt, 5 neue Verdachtsfälle sind gemeldet. Transportverbot von Tieren, Fleisch und Milch. Morgen kann aber schon wieder vieles ganz anders - eher schwieriger - sein.

 

23.03.01:

Das Tübinger Labor hat bestätigt, daß es sich bei dem Verdachtsfall in Verden / Niedersachsen nicht um MKS gehandelt habe.

 

23.03.01:

Uns erreichen zunehmend e-mails von Menschen, die nicht verstehen, warum die Seuche so schlimm sei, wenn doch keine Menschen gefährdet seien. Argumente dazu unter "Fragen: Warum diese MKS-Panik?"

 

23.03.01:

Immer mehr Zoos vor allem im Grenzgebiet schließen bis auf weiteres (Köln, Münster, Rheine etc.) Erstaunlicherweise sind die niederländischen Zoos bisher noch geöffnet, allerdings mit Einschränkungen. Die Homepages der meisten deutschen Zoos mit aktuellen Informationen finden Sie unter www.zoos-und-parks.com

 

23.03.01:

Es ist noch keineswegs die ersehnte Entwarnung, aber das Krankheitsbild der betroffenen Tiere bei Verden deutet nicht auf MKS hin.

Allgemein wird darauf hingewiesen, Fahrten in die betroffenen Nachbarländer Frankreich und Niederlande zu vermeiden. Wir schließen uns diesem Appell deshalb nicht an, weil das Virus sich nun einmal nicht an Staatsgrenzen hält. Es ist Augenwischerei, private Reisen einzuschränken, aber "dienstliche" und kommerzielle Fahrten munter weiter durchzuführen. Es ist dem Virus ziemlich egal, ob es mit einem holländischen Tulpen-Exporteur, einem Versicherungsvertreter, der von Hof zu Hof fährt oder einem Touristen verbreitet wird. Allerdings: Wir glauben nicht, daß der Oster-Campingurlaub hinterm Deich am Ijsselmeer nötig ist. Verzichten Sie auf Besuche bei Tierhaltern. Verzichten Sie auf Besuche im Zoo (sofern überhaupt noch geöffnet) - dort geht es um das Überleben und die Nicht-Tötung von z.T. unersetzlichen Zuchttieren. Und: Wer seinen Hund oder seine Katze z.Zt. unangeleint oder gar unbeaufsichtigt laufen läßt - vor allem in ländlichen Gebieten - der handelt verantwortungslos, dazu bedarf es keiner Regierungsanordnung.

 

22.03.01:

Auf einem Bauerhof bei Verden / Niedersachsen ist ein Verdachtsfall von MKS festgestellt worden. Der Schweinemastbetrieb hat vor kurzem Tiere aus Holland bekommen; einige Tiere sind erkrankt.
Der Landkreis hat einen Verdachtssperrbezirk eingerichtet.

Auch im Emsland ist mit ernsten Einschränkungen im Reiseverkehr zu rechnen, da nur noch 4 Grenzübergänge geöffnet sind. In NRW gibt es ebenfalls Behinderungen an den Grenzen.

 

22.03.01:

Der Kölner Zoo bleibt wegen der aktuellen Seuchenlage - bes. wohl wegen der Nähe zu Holland - bis auf weiteres geschlossen. Es ist zu erwarten, daß andere Zoos folgen. Die Homepages der meisten deutschen Zoos finden Sie unter www.zoos-und-parks.com

 

22.03.01:

Auch aus Irland werden die ersten MKS-Fälle bestätigt.

Etwas in eigener Sache: Der Erfolg dieser Site ist riesig. Trotzdem freuen wir uns weiterhin, wenn Sie diese Internet-Adresse bei Ihren Freunden und Geschäftspartnern bekannt machen.

 

22.03.01:

Im Regierungsbezirk Weser-Ems (Niedersachsen) stehen vorsorglich fast 60 Betriebe unter Quarantäne.

 

22.03.01:

Der Kreis Garfschaft Bentheim, wichtiger Grenzkreis zu den Niederlanden, will seit heute sämtliche Klauentiere im Kreisgebiet täglich untersuchen.

Das EU-Exportverbot für Fleisch- und Milchprodukte aus den Niederlanden gilt zunächst bis zum 4.4.01

In Schleswig-Holstein wird vorsorglich ein Hof gesperrt, der vor kurzem 500 Tiere aus Holland importiert hatte.
Auch dies macht deutlich, daß man beginnt zu erkennen: Schuld an der raschen Verbreitung der Maul- und Klauenseuche ist der sog. "Tiertourismus". Mit diesem grausigen Wort - durchaus denkbarer Kandidat für's "Unwort des Jahres" - werden die europaweiten Tiertransporte bezeichnet, die dafür sorgen, daß Krankheiten innerhalb von 2 Tagen von Schottland bis in den äußersten Süden (oder umgekehrt) verbreitet werden. Dazu auch unser Kommentar.

 

22.03.01:

 

Nach dem Nachweis des 3. MKS-Falles in den Niederlanden haben die Behörden die Maßnahmen verschäft: Im Nachbarland gilt seit gestern abend ein weitgehendes Transportverbot nicht nur von Tieren, sondern auch von Tierfutter und Milch. Transporte von Tieren und Fleisch zwischen Deutschland und den Niederlanden sind verboten.

 

21.03.01:

Na endlich! Die Verbraucherschutz-Ministerin Künast erklärte anläßlich der Vorstellung des Tierschutzberichts klare Veränderungen in der Landwirtschaftspolitik: Die Maul- und Klauenseuche habe deutlich gemacht, „dass die üblichen Haltungsformen und Tiertransporte dazu beitragen, dass Seuchen in der EU verbreitet werden“.

 

21.03.01:

Im Kampf gegen die Maul- und Klauenseuche holt Großbritannien am Dienstag über 200 Soldaten nach Devon, Cornwall und Cumbria entsandt, um bei Notschlachtungen und bei der Beseitigung der Kadaver zu helfen. Nach Angaben der englischen Behörden wurden in den letzten 4 Wochen 300 000 Tiere notgeschlachtet bzw. zur Tötung vorgesehen. Insgesamt sollen mittlerweile über 350 Höfe von der MKS betroffen sein.
Der niedersächsische Landwirtschaftsminister Bartels vertrat in einem Interview mit NDR 2 die Auffassung, daß man in Großbritanien wohl "relativ spät" gehandelt habe. Dies könnte eine nicht offizielle Mitteilung bestätigen, nach der "...dem britischen Landwirtschaftsministerium (Ministery of Agriculture, Fisheries and Food, kurz MAFF) der Ausbruch der Maul - und Klauenseuche (MKS) auf der britischen Insel schon seit dem 4. Dezember 2000 bekannt (gewesen sein soll). Es soll sich um einen Ausbruch bei Schafen gehandelt haben, den das "MAFF" hoffte, ohne großes Aufsehen eingrenzen zu können..."

Der niedersächsische Landwirtschaftsminister Bartels hat sich für eine Schutzimpfung gefährdeter Tierbestände ausgesprochen. Es sei nicht mehr die Frage ob Deutschland von der MKS betroffen werde, sondern nur noch die Frage wann.

Deutlich wird die MKS-Gefahr für Deutschland wohl auch durch folgende Zahl: 1200 Betriebe in Deutschland haben in der letzten Zeit aus der in Holland betroffenen Region Schweine bezogen!
Mit der Frage der Tiertranporte und dem Schaden durch MKS beschäftigen wir uns in Kürze unter "Fragen"

 

21.03.01:

Der MKS-Verdacht, den wir gestern aus den Niederlanden melden mußten, hat sich bestätigt.
Unklarheit besteht allerdings über das Ausmaß der Seuche im Nachbarland: Nach - bisher für uns noch nicht sicher nachzuvollziehenden Meldungen - gibt es neben den 4 betroffenen Kühen bei Apeldoorn noch einen MKS-Fall in einer Ziegenherde etwas weiter südlich. Die Niederlande haben sofort sämtliche Tiertransporte verboten. Für Deutschland ist die Gefahr eines Überspringens der Seuche jetzt natürlich dramatisch gewachsen: Vom niederländischen Seuchenort sind es nur noch 200 km bis ins vieh-reiche Oldenburger Land!
Die deutschen Behörden prüfen jetzt (!), ob es vor dem 13.3.01 Tiertransporte aus Holland gegeben hat. Da die Inkubationszeit länger als eine Woche ist bzw. sein kann, könnten durchaus infizierte Tiere legal nach Deutschland gelangt sein.

 

21.03.01:

Mecklenburg-Vorpommern hat bis auf weiteres Klassenreisen nach Großbritanien und Frankreich verboten, um ein Einschleppen der Seuche zu verhindern.

 

20.03.01:

Nach dem ersten MKS-Fall auf dem Festland in Frankreich melden jetzt auch die niederländischen Behörden einen Verdachtsfall: In der Nähe von Appeldoorn wurden bei vier Kühen verdächtige Symptome der hoch ansteckenden Seuche festgestellt. Ob es wirklich MKS ist, werden natürlich erst die Tests zeigen. Vier Betriebe in der Provinz wurden vorsichtshalber abgesperrt, 300 Rinder sollen getötet werden.
In Deutschland hat sich bisher kein Verdachtsfall bestätigt.

 

19.03.01:

Wegen mehrfacher Anfragen veröffentlichen wir hier die Zweite Verordnung zum Schutz vor einer Einschleppung der Maul- und Klauenseuche aus dem Vereinigten Königreich vom 08.03.2001, die zum 10.03.2001 in Kraft getreten ist. Danach dürfen als Haustiere gehaltene Klauentiere und Kameliden außerhalb des Bestandes nicht mehr transportiert werden. Ausnahmemöglichkeiten sind vorgesehen. Grundsätzlich sind jedoch Sammeltransporte von Klauentieren verboten. Die Verordnung tritt mit Ablauf des 27.03.2001 wieder außer Kraft.

Und wo wir schon dabei sind: Hier auch noch die "Verordnung zur Verhütung einer Einschleppung der Maul- und Klauenseuche bei der Einfuhr von frischem Fleisch von Rindern, Schafen und Ziegen aus Argentinien"

 

17.03.01:

Aus England wird berichtet, daß mittlerweile ca. 280 Betriebe von der Seuche betroffen sind.
Wegen der Sperrung von Parks und Wanderwegen in ländlichen Gegenden ist jetzt auch der Tourismus betroffen.

 

16.03.01:

Wer nach Frankreich. Polen oder Tschechien fahren will, sollte sich auf lange Wartezeiten und Staus einstellen: An den Grenzübergängen müssen Fahrzeuge seit gestern über Matten bzw. durch Wannen mit Desinfektionsmitteln fahren.

Es ist auch nicht unbedingt sinnvoll, auf kleinere Grenzübergänge auszuweichen, da diese z.T. gesperrt sind oder zumindest die Gefahr einer Sperrung besteht.

 

16.03.01:

Es gibt wenig neues; nur der Vollständigkeit halber bringen auch wir hier die Meldung der Agenturen, daß die Bundesregierung erwägt, den Atommüll-Transport aus dem französischen La Hague nach Gorleben zu verschieben, weil die Atomfabrik mitten in der Region liege, in der die Maul- und Klauenseuche aufgetreten sei.

 

15.03.01:

Das Ergebnis eines MKS-Verdachts in Thüringen wird für morgen erwartet.

In Großbritanien sind angeblich schon fast 250.000 Tiere getötet worden; mittlerweile sollen auch gesunde Tiere im Umkreis von 3 km um betroffene Höfe getötet werden. Zur Kosten-Nutzen - Rechnung siehe bei den "Fragen an Tukan".

 

15.03.01:

Nach dem Übergreifens der MKS von Großbritannien auf das europäische Festland baben neben den USA, Kanada, Australien und Neuseeland mittlerweile auch Mexiko, Südkorea und Indonesien Fleischimporte aus der Europäischen Union verboten.

 

14.03.01:

Das Umweltministerium von Nordrhein-Westfalen ordnete die Tötung aller in den vergangenen drei Wochen aus Frankreich eingeführten Schafe an.

Im Verlaufe des Donnerstags wird "Tukan" darüber berichten, warum die Maul- und Klauenseuche heute als so gefährlich gilt. Ein weiterer Hintergrund-Beitrag wird über MKS in der Biologischen Kriegsführung handeln (Unter "Fragen an Tukan").

 

14.03.01:

Erwartungsgemäß gibt es ein Importverbot für Rinder aus Argentinien in die EU.
Insgesamt geht die gegenseitige Abschottung der Länder weiter: Weniger energisch als Kanada und Neuseeland verhängen Japan und Australien Importverbote gegen Vieh aus der EU; streng hingegen Norwegen, das ein Importverbot für sämtliche tierischen Produkte aus der EU verhängt hat.

In Frankreich sind "vorsichtshalber" schon über 40.000 Schafe getötet worden.

Nicht nur ein wirtschaftliches, sondern auch ein Artenschutzproblem kann die MKS für die Zoologischen Gärten bedeuten, in denen z.T. vom Aussterben bedrohte Wildtiere gezüchtet werden. Eine Verringerung des Genpools solcher Arten, von denen es weltweit z.T. nur noch wenige Dutzend Exemplare gibt, könnte die züchterischen Bemühungen um den Arterhalt in einigen Fällen weitgehend zunichte machen. Sie erreichen die meisten wichtigen deutschen Zoos unter www.zoos-und-parks.com

 

14.03.01:

Auch Kanada und Neuseeland schotten sich ab gegen Vieh aus der EU.
Die EU wird voraussichtlich noch heute ein Importverbot für Rinder aus Argentinien verhängen, da auch dort die Seuche ausgebrochen ist. (Wir werden über die Frage der Maul- und Klauenseuche in anderen Ländern der Welt heute auch unter "Fragen an Tukan" berichten.)

 

vor 14.03.01:

Ältere Meldungen finden Sie unter Zu den Meldungen vor dem 14.03.01

 

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