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Information der niederländischen Regierung |
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Maul- und Klauenseuche (MKS) ist eine sehr ansteckende und ernste Viruserkrankung, die bei Paarhufern auftritt wie Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen sowie Wildschweinen, Hirschen, Rotwild und einigen Zootieren. Pferde, Hunde, Katzen und Geflügel sind nicht gefährdet. Die Krankheit ist für den Menschen nicht gefährlich.
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Nein, Maul- und Klauenseuche ist nicht gefährlich für den Menschen. Nur Paarhufer (wie Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Rotwild) können daran erkranken.
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Ja, Sie können in die Niederlande reisen, müssen aber mit einigen Unannehmlichkeiten rechnen. Sie dürfen beispielsweise keine Viehzucht-Betriebe besuchen. Außerdem wurden einige Naturgebiete in den Provinzen Overijssel, Flevoland, Gelderland, Noord-Brabant und Limburg gesperrt. Die Wege und Zugangsstraßen zu diesen Gebieten können versperrt sein.
Aufgrund der Kontrollen können Staus zu beiden Seiten der Landesgrenzen entstehen.
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Das Mitnehmen von Haustieren wegen eines Urlaubs in den Niederlanden ist erlaubt. Sollte sich jedoch die Maul und Klauenseuche Situation in den Niederlanden verschlechtern (neue Ausbrüche), dann besteht die Möglichkeit, dass der deutsche Zoll bei der Rückreise in die Bundesrepublik Deutschland Ihr Haustier nicht einreisen lässt.
Sollten Sie eine gute Unterkunft für Ihr Haustier in Deutschland regeln können, ist dies zu empfehlen.
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Ist zur Zeit erlaubt, aber wir empfehlen kein Fleisch, keine Wurst oder Milchprodukte (u.a. Käse) mitzunehmen.
Es ist verboten, Fleisch, Wurst oder Milchprodukte aus den Niederlanden mit nach Deutschland zu nehmen.
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In vielen Naturgebieten leben Rinder und Schafe. Darüber hinaus sind auch Rotwild, Rehe und Wildschweine von MKS gefährdet. Darum ist es sehr wichtig, vorsichtig zu sein, wenn Sie in die Natur gehen. Halten Sie sich bitte an die unten aufgelisteten Tipps, um die Risiken für das Wild so weit wie möglich einzuschränken:
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Wenn der Bauer Vieh hält, ist dies nicht möglich. Wenn der Bauer ausschließlich Ackerbau betreibt, ist das Kampieren auf dem Bauernhof kein Problem. Nehmen Sie vorher Kontakt auf.
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Dies ist abhängig von der Art des landwirtschaftlichen Betriebes. Handelt es sich um einen Viehzucht-Betrieb, so ist das Abholen des Wohnwagens leider nicht möglich. Ist es ein Ackerbau-Betrieb, dann können Sie Ihren Wohnwagen ohne Probleme abholen. Bitte nehmen Sie mit dem entsprechenden Bauernhof Kontakt auf.
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Der Nationalpark De Hoge Veluwe ist größtenteils für Besucher geschlossen. Auf Anraten des niederländischen Landwirtschaftsministeriums gelten für dieses Gelände Einschränkungen, um die Verbreitung der Maul- und Klauenseuche zu minimalisieren. Nur die befestigten Straßen und Radwege sind zugänglich. Motorisierter Verkehr kann den Park nur über den Eingang Otterlo erreichen.
Das Kröller-Müller Museum mit dem Skulpturengarten, das Besucherzentrum mit Museonder und Landschaftsgarten, das Jachthaus St. Hubertus und das Restaurant De Koperen Kop sind erreichbar und zu den normalen Öffnungszeiten geöffnet.
Besucher werden extra gebeten, sorgfältig in Bezug auf Abfall, Lebensmittelreste und ähnliches zu sein. Sollten diese Dinge im Park weggeworfen werden, bedeuten sie ein zusätzliches Verseuchungsrisiko. Besucher, die aus Großbritannien oder der direkten Umgebung von Orten kommen, in denen Maul- und Klauenseuche herrscht, werden bislang nicht in den Park gelassen. Auch Pferde und Hunde sind im Nationalpark De Hoge Veluwe nicht gestattet. Für eventuelle weitere Fragen können Sie sich an das Besucherzentrum De Hoge Veluwe wenden, Tel: 0031-318-59 16 27, E-Mail: bezoekerscentrum@hogeveluwe.nl.
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Sie können die niederländischen Zoos noch besuchen, allerdings müssen Sie vor dem Betreten desinfiziert werden. Besucher in Artis in Amsterdam müssen durch ein Desinfektionsbecken gehen. Auch in Blijdorp in Rotterdam und Burgers´ Zoo in Arnheim wurden Desinfektionsmatten ausgelegt. Der Safari Park Beekse Bergen ist ab Donnerstagmorgen vorrübergehend geschlossen. Es handelt sich bislang um einen Zeitraum von 72 Stunden, um die Möglichkeit einer Infizierung vor allem der Lamas, Kamele und Nilpferde so gering wie möglich zu halten. Wir raten Ihnen, vor der Abreise mit dem örtlichen VVV oder dem Zoo, den Sie besuchen möchten, Kontakt aufzunehmen.
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Das Ministerium rät den Kinderbauernhöfen, aus Vorsichtsmaßnahmen zu schließen, um die Risiken der MKS-Infizierung auf ein Minimum zu begrenzen. In der Praxis zeigt sich, dass die meisten Kinderbauernhöfe bereits geschlossen sind. Der Grund liegt darin, dass es auf Kinderbauernhöfen viel direkten Kontakt zwischen den Besuchern und den Tieren auf dem Hof gibt. Menschen können den MKS-Virus verbreiten, beispielsweise über ihre Kleidung oder Schuhe. Darüber hinaus gibt es auf Kinderbauernhöfen keine Kontrolle darüber, ob Besucher die Tiere füttern. Da es auf diesen Höfen viele Tierarten gibt, die von der MKS gefährdet sind, rät das Ministerium jeden Kontakt zwischen Mensch und Tier zu vermeiden und Kinderbauernhöfe zu schließen.
Wenn Kinderbauernhöfe nicht geschlossen sind, gelten die folgenden Ratschläge:
Vermeiden Sie den direkten Kontakt zwischen Mensch und Tier. Vermeiden Sie, dass die Tiere mit Essensresten der Besucher in Kontakt kommen können. Vermeiden Sie, in Anwesenheit der Tiere zu essen. Sie dürfen auf keinen Fall die Tiere füttern.
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Im Zusammenhang mit der MKS gibt es regelmäßig Staus an der Grenze. Sie sollten sich vor Ihrer Abreise über eventuelle Wartezeiten an der Grenze informieren (Videotext WDR Seite ab Seite 690 oder Radio).
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Wandern und Rad fahren ist an bestimmten Orten nicht gestattet.
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