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Zur Situation der Zootiere Das Impfen gegen Maul- und Klauenseuche ist in der EU verboten. Darüber hinaus müssen alle Tiere eines betroffenen Bestandes - auch der Zoos (!) - getötet werden. Dies würde unvorstellbare Verluste für die Arterhaltung bedeuten, leben doch in deutschen Zoos viele Paarhufer, die vom Aussterben bedroht sind. Teilweise werden sie nur noch durch die "Arche-Noah-Funktion" der Zoos erhalten: Nashörner, Okapis, seltene Antilopen und viele Arten, deren Seltenheit den meisten Zoobesuchern vielleicht gar nicht bewußt ist, die oft auch wenig "spektakulär" sind, deren Rettung aber trotzdem ein moralisches Anliegen der Menschheit sein muß. Diese Rechtslage wird sich möglicherweise, hoffentlich und wahrscheinlich noch in dieser Woche ändern. Der zuständigen EU-Kommission scheinen folgende Argumente der zoologischen Gärten einzuleuchten:
Die Zoos schlugen deshalb folgendes Vorgehen vor:
Angeblich soll diese
(Ausnahme-) Regelung noch diese Woche durch den Rat in Brüssel
bestätigt werden. Entscheidend für den Durchbruch ist die Einschätzung, dass „nach Ansicht der EU-Experten Zootiere unter bestimmten Vorsichtsmaßregeln geimpft werden (können), ohne dass dies den Seuchenstatus des Landes gefährde". |